Oldtimer: Pflege ist alles

Fährt irgendwo ein echter Oldtimer durch die Gegend, bleiben viele anmutig stehen und beobachten das Gefährt, das sich seinen Weg bahnt. Autoliebhaber geben auch sehr viel für einen solchen Oldtimer aus. Nicht nur der Kauf ist recht teuer, die Pflege kostet Geld und Zeit. Doch Zeit ist notwendig, denn gerade die richtige Pflege ist das A und O. Schon beim Standort fängt es an. Ein trockener und gut durchlüfteter Ort verhindert Rost.

Oldtimer: Es gibt viel zu tun

Der Lack ist wichtig und muss auf Hochglanz sein, wenn man ausfährt – das versteht sich von selbst. Dabei sollten allerdings andere Arbeiten nicht vernachlässigt werden. Eine regelmäßige Kontrolle des Östands ist ebenso wichtig, wie ein regelmäßiger Wechsel – meist schon nach 5.000 Kilometern. Verwenden Sie aber bitte kein gewöhnliches Synthetik-Öl, sondern ein spezielles Öl für Oldtimer.

Licht, Felgen, Reifen und Bremsflüssigkeit müssen ebenso überprüft werden. Da gerade Reifen immer wieder beschädigt werden können, ist hier ein penibel genaue Kontrolle wichtig. Vergessen Sie nicht die Profiltiefe zu checken und den Reifenfülldruck. Oldtimer brauchen zumeist eine spezielle Bereifung, die man beim Fachhändler oder auch online finden kann.

Wo gibt es Originalteile?

Ab und an können Teile am Oldtimer kaputt gehen und bedürfen einer Auswechslung. Nun wird es diffizil, denn Orignalteile findet man nicht so einfach. Foren und Communities im Internet können dabei ebenso behilflich sein, wie eine Anfrage im Oldtimer-Club. Die Ersatzteile können Sie dann natürlich selbst einbauen, sollten sich aber schon damit auskennen, sonst könnten Sie mehr kaputt machen als reparieren.

Wann ist das Auto ein Oldtimer?

Nur weil ein Auto alt ist, ist es noch lange kein Oldtimer. Erst wenn der Wagen 30 Jahre oder älter ist, hat er das Privileg, sich Oldtimer zu nennen und erhält auch ein „H“-Kennzeichen. Die Kfz-Steuer ist dann einheitlich und liegt bei 191 Euro jährlich. Ein Auto, das auf dem Weg zum Oldtimer ist, wird Youngtimer genannt. Die Steuer wird dabei nach allgemeinen Sätzen berechnet. Denken Sie aber daran, dass Youngtimer schon einen erheblich größeren Pflegeaufwand brauchen, als moderne Autos.

So pflegen Sie richtig

  • Ein Oldtimer muss öfter durchgecheckt werden, als ein modernes Auto. Legen Sie sich einen entsprechenden Plan zu.
  • Ein trockener Standort ist für einen Oldtimer Pflicht, damit sich kein Rost ansetzt. Wird Rost entdeckt, ist dieser zeitnah zu behandeln.
  • Beim regemäßigen Ölwechsel ausschließlich Spezialöl nutzen.
  • Profiltiefe und Reifenfülldruck regelmäßig überprüfen. Auch auf Beschädigungen checken.
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