Louis Vuitton – große Marken fangen meist klein an

Hinter großen Marken stecken oft interessante Geschichten. Beschäftigt man sich mit dem Werdegang großer Labels, bekommt man oft eine ganz andere Sicht der Dinge. Der Ärger über die Verschwendungssucht und das Konsumdenken der heutigen Zeit rückt etwas in den Hintergrund, wenn man erfährt, wie sich so manches Unternehmen mit viel Arbeit, Mut und Visionen selbst emporgehoben hat. Viele der heutigen Luxuslabels sind aus kleinen Betrieben entstanden. Gerade die etablierten italienischen Marken haben als kleine Lederwaren-Hersteller angefangen. Oft hat man die ersten eigenen Produkte im heimischen Keller oder auf dem Dachboden gefertigt und ist dann losgezogen um sie eigenhändig dem Kunden anzubieten. Von Luxusdenken, schillernden Stars als Kunden und prachtvollen Boutiquen hatte man in den Anfangszeiten noch nicht einmal zu träumen gewagt. Meist hat sich Qualität und ein herausragendes Design durchgesetzt und aus einem kleinen Ein-Mann-Unternehmen wurde mit den Jahrzehnten ein riesen Konzern.

Der Werdegang ähnelt anderen bekannten Designerlabels

Der Gründer des heutigen Luxuslabels für Mode und Lederwaren, hatte zunächst einmal 17 Jahre bei einem Koffer- und Gepäckhersteller gearbeitet, bevor er eigene Produkte fertigte. 1854, mit 33 Jahren, begann er in seinem eigenen Geschäft Koffer zu verkaufen. Im Unterschied zu den herkömmlichen Koffern hatten diese weniger Gewicht und waren luftdicht. Damals war dies ein willkommener Fortschritt, kam man doch noch nicht einfach mit dem Auto von A nach B. Die Koffer wurden immer funktionaler und strapazierfähiger. Das Material, das Vuitton verwendete, war sehr ungewöhnlich, aber wasserfest und resistent gegen Dreck und Staub.

Später kam zu den hervorragenden Eigenschaften der Koffer noch ein patentiertes Kofferschloss hinzu und man muss sich nicht mehr wundern, warum dieses Unternehmen schnell weltweiten Ruhm erlangte. Der Sohn des Gründers, Georges Vuitton, fügte später das berühmte Initialen-Logo hinzu. Ein weiteres, bereits etabliertes Kennzeichen war das Muster des Leinenstoffes der Koffer und Taschen. Schon damals wollte man sich damit vor Nachahmern schützen.
Mit den Jahren kamen ständig neue Modelle hinzu, die sich durch einen besonderen Komfort und eine hohe Funktionalität, gepaart mit einem seriös eleganten Design auszeichneten. Die erste Handtasche aus dem Hause Vuitton war eigentlich eine Art Sack, mit dem man Champagnerflaschen transportieren konnte. Ein Novum, das den Adel natürlich sehr animierte.

Louis Vuitton heute

Heute bringt man den Namen des Labels sofort mit der schillernden Persönlichkeit des Designers Marc Jacobs in Verbindung. Er führte den Konzern seit 1997 und verhalf dem bis dato schon fast etwas gesetzt wirkenden Label zu frischen neuem Esprit. Seine Kollektionen waren und sind so beliebt, dass der Name Marc Jacobs immer wichtiger wurde. Anfang des Jahres 2013 verließ der junge Designer daher Louis Vuitton und konzentriert sich nun noch mehr auf seine eigenen Labels.

Fazit:

Vom überschwenglichen Luxus, für den dieses Label heute steht, konnte anfangs keine Rede sein. Louis Vuitton selbst ist vom einfachen Handwerker zum gefragten Designer geworden. Er erarbeitete sich seinen Erfolg, nichts wurde ihm geschenkt. Viele Premium-Labels haben solche Geschichten. Sie zeigen uns, dass es im Leben Chancen gibt, die man nutzen muss. Neidvoll auf den Erfolg anderer zu schielen, hält uns nur davon ab, selbst etwas Herausragendes zu schaffen. Lesen Sie weitere Artikel zu interessanten Produkten und Marken im Blog „Was das Leben und uns schöner macht“.

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