Japanische Möbel: Trend in deutschen Wohnungen

Genau wie in Japan ist auch bei uns die Wohnung ein privater Bereich, ein Rückzugsraum und Lebensraum für eine Person oder eine Familie. Selbst bei der Einrichtung werden in Deutschland immer mehr interessante Designtrends aus Japan nachgefragt.

Handwerkliche Tradition

Das Handwerk hat in Japan eine lange Tradition. Wo Wohnraum traditionell knapp bemessen war, mussten raumsparende Lösungen gefunden werden. Aus dem natürlichen Baustoff Holz fügten japanische Handwerker Regale, Konsolen oder Tische zusammen. Japanische Designer haben diesen Trend aufgenommen und in zeitgemäßer Form auch für deutsche Wohnzimmer nutzbar gemacht. Sie haben Möbel entworfen, die ihren Ursprung nicht leugnen. Japanische Möbel (www.japanzimmer.de) sind funktionell, beweglich und lassen sich leicht umstellen. Das Äußere wirkt eher schlicht, bescheiden und zeitlos. Das massive Holz ist durch Zapfen verbunden.

Wohnen wie in Japan – die Klassiker

Klassische japanische Produkte wie Futons, Tatami-Böden, Schiebewände oder Leuchten haben längst Einzug in deutsche Wohnungen gehalten. Weil im alten Japan Matratzen unbekannt waren, dienten Futons als Schlafunterlage. Die Kombination von Futon mit europäischer Naturmatratze hat zu sehr komfortablen Schlafunterlagen geführt, die in großer Vielfalt und unzähligen Ausführungen erhältlich sind.

Auch der Fußbodenbelag Tatami hat seinen Weg in deutsche Wohnungen gefunden. In Japan besonders in Meditations- oder Behandlungsräumen geschätzt, findet der aus gepresstem Reisstroh und Igusa-Gras bestehende Fußbodenbelag auch bei uns immer mehr Verwendung. Eine Tatami vermittelt dem Raum einen natürlichen Eindruck und wird auch wegen seiner guten Schall- und Wärmedämmung sehr geschätzt.

Schiebewände wurden in Japan lange wegen ihrer Lichtdurchlässigkeit sogar als Außenwände verwendet. Hergestellt aus Holz und Papier bringt eine Schiebewand fernöstliches Flair in jedes Zimmer. Als blickdichter Raumteiler, Schrankfront oder Schiebetür fügen sie sich harmonisch in jede Raumstruktur ein. Das für eine Schiebewand verwendete Holz ist von großer Festigkeit und Formstabilität. Die Oberfläche ist mit einem biologischen Holzöl behandelt und kann an vorhandene Möbel angeglichen werden. Als Bespannung kommt hochwertiges weißes Shoji-Papier zum Einsatz.

Auch japanische Lampen machen in deutschen Wohnungen einen hervorragenden Eindruck. Es gibt sie als Wandleuchten, Tisch- oder Stehlampen oder als Deckenlampen. Aus Holz und Papier gefertigt mit individueller Handbemalung oder Dekor sind sie für jeden Raum ein optischer Gewinn. Besonders durch ihre klaren Formen und die Beschränkung auf das Wesentliche, haben japanische Möbel und Einrichtungsgegenstände in deutschen Wohnungen immer größeren Zuspruch gefunden.

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